Alle Veranstaltungen des MEZ BERLIN

Eislers Chormusik

16.10.2016

16:00 - 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit Johannes Gall am Sonntag, dem 16. Oktober 2016, um 16 Uhr.

Die A-cappella-Chöre und -Lieder des Komponisten Hanns Eisler waren von Anfang an als kollektives Gegenstück zu expressionistischer vokalmusikalischer Innerlichkeit konzipiert. Eislers erste kompositorische Erkundungen auf dem Gebiet der Chormusik – die Drei Männerchöre op. 10 (nach Texten von Heinrich Heine) – datieren auf Anfang 1925 und können als ein Teil einer allmählichen Neuausrichtung angesehen werden, die ein Jahr später auch zum Bruch mit dem Lehrer Arnold Schönberg führte. Auf der Suche nach einer gesellschaftlich und politisch nützlichen Musik widmete Eisler in der Folgezeit einen Großteil seiner Arbeit der Komposition von Chormusik.

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Der Imperialismus ist wieder da – Lenin auch!

18.10.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Zur Kritischen Neuausgabe der Schrift „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ von W.I. Lenin

Eine Veranstaltung mit Wladislaw Hedeler am Dienstag, dem 18. Oktober 2016, um 19.00 Uhr

Im Februar 1916 schrieb der russische Emigrant W.I. Lenin im Exil in Zürich das als „gemeinverständlicher Abriss“ bezeichnete Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“. Das mit Rücksicht auf die zaristische Zensur verfasste Buch konnte erst 1917, nach der Februarrevolution, in Russland erscheinen.

 

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Rundgang zu den Stätten des antifaschistischen Widerstands im ehemals "Roten Kiez" und in Alt-Charlottenburg

22.10.2016

13:00 - 16:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit Harald Marpe, Autor des Politischen Stadtplans von Alt-Charlottenburg, am Sonnabend, 22. Oktober 2016, von 13 bis 16 Uhr

Als "Roter Kiez" wurde in den 1930er Jahren der Kiez um die damalige Wallstraße, heute Zillestraße, bezeichnet. In diesem überwiegend von kommunistischen Arbeitern besiedelten Stadtteil begann schon vor dem Januar 1933 der opferreiche Widerstand gegen die hier besonders aggressiven Angriffe der SA.

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„Reichtum ohne Gier“ – geht das?

29.10.2016

11:00 - 16:00 Uhr

Seminar am Sonnabend, dem 29. Oktober 2016, von 11 bis 16 Uhr mit Stephan Krüger, Klaus Wagener und Andreas Wehr über das Buch von Sahra Wagenknecht „Reichtum ohne Gier – Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“.

Sahra Wagenknecht ist die profilierteste Politikerin der Partei Die Linke. Ihre Positionen erzeugen Aufmerksamkeit nicht nur in ihrer eigenen Partei, sondern in der gesamten politischen Klasse und in den Medien. Nicht selten sind ihre Aussagen hoch umstritten.

Wagenknecht nimmt aber nicht nur Stellung zu aktuellen Themen. Sie will auch die strategische Debatte der gesamten Linken beeinflussen. Dem diente bereits das 2011 erschienene Buch „Freiheit statt Kapitalismus“, in dem sie sich u. a. positiv auf die Theorie der sozialen Marktwirtschaft bezog, was für viele Linke bereits eine Provokation darstellte. Im Frühjahr 2016 legte sie mit „Reichtum ohne Gier – wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“ eine weitere programmatische Schrift vor.

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Pest oder Cholera - Präsidentschaftswahlen in den USA

11.11.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Diskussion über das Ergebnis und die Konsequenzen der US-Präsidentschaftswahlen am 8. November

Eine Veranstaltung mit Jochen Scholz am Freitag, dem 11. November 2016 um 19 Uhr.

Die etablierte Politik wie die liberalen Medien auch in der Bundesrepublik haben sich festgelegt: Nur ein Sieg von Hillary Clinton garantiere die Fortsetzung der bisherigen „realistischen und ausgewogenen“ Innen- und Außenpolitik der USA. Donald Trump wird hingegen als Sicherheitsrisiko und „Putin-Freund“ bezeichnet.

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Die EU in der Existenzkrise – Was sind die Antworten der Linken?

26.11.2016

11:00 - 16:00 Uhr

Seminar in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung mit Keith Barlow, Wilhelm Langthaler und Peter Wahl, am Sonnabend, dem 26. November 2016 von 11 bis 16 Uhr.

Nach der Entscheidung vom 23. Juni verlässt mit Großbritannien erstmals ein Mitgliedsland die EU. Auch Linke sprachen sich in der vorausgegangenen Kampagne für den Austritt aus. Einige sehen im Brexit bereits den Beginn der Auflösung der Union, da weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.

Die andauernde Krise um Griechenland zeigt die Schwächen des Eurosystems. Statt zu sozialer und ökonomischer Konvergenz unter den Euroländern beizutragen, führt es zur Auseinanderentwicklung von Löhnen und Produktivität. Neben Griechenland sind auch Portugal, Spanien und selbst Italien davon betroffen.

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