Brauchen wir eine neue linke Sammlungsbewegung?

Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor

Starke Verluste der SPD bei den Bundestagswahlen und nur leichte Stimmengewinne der Partei DIE LINKE, vor allem aber der Aufstieg der AfD haben eine Diskussion darüber ausgelöst, inwieweit die gegenwärtige Parteienkonstellation auf der Linken geeignet ist, der Rechtsentwicklung Einhalt zu gebieten.   

Nach Lafontaine müsse sich jetzt die Linkspartei öffnen und zum Initiator einer neuen linken Sammlungsbewegung werden, die neben früheren Sozialdemokraten auch unzufriedene Grüne anspricht. Die Partei DIE LINKE müsse bereit sein, sich in einem solchen Prozess als Organisation selbst infrage zu stellen, um so Motor einer solchen Bewegung werden zu können. Auch Sahra Wagenknecht wünscht sich „eine starke linke Volkspartei.“

Zeigt aber nicht der Vorstoß von Lafontaine und Wagenknecht, dass das Modell einer Sammlungspartei, wie sie bereits DIE LINKE darstellt, an ihre Grenzen gekommen ist? In Ländern wie Belgien, Frankreich und den Niederlanden geht die Linke andere Wege. Dort haben in letzter Zeit sozialistische Richtungsparteien mit eindeutigem Profil beeindruckende Erfolge erzielt. Brauchen wir also eine neue linke Sammlungsbewegung?

Zur Diskussion darüber laden wir ein
am Freitag, dem 9. März 2018, 19.00 Uhr,
im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg,
nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 €