Donald Trump und die Linke

Referent: Harri Grünberg, Mitglied der Internationalen Kommission und des Parteivorstands DIE LINKE

Die Wahl von Donald Trump sollte die Alarmglocken bei der Linken schrillen lassen. Eine „soziale“ Rechte formiert sich längst auch in Europa, sie ist dabei, die ehemaligen Hochburgen der Arbeiterklasse zu schleifen. Ohne diese soziale Basis der „Abgehängten“ der Arbeiterklasse im weitesten Sinne wird es jedoch keine linke Hegemoniefähigkeit in der Gesellschaft geben.

Die deutsche Linke verkündet zwar, nominell an der Seite der „Abgehängten“ zu stehen. Der Gestus vieler ihrer Funktionäre und die mentale Distanz sprechen jedoch eine andere Sprache. Die Linke wird mittlerweile als Teil des Establishments wahrgenommen und mit der Stimmabgabe für die Linke kann man das Establishment kaum noch ärgern.

Was kann getan werden, um den Rechtspopulisten nicht länger das Feld zu überlassen?

Zur Diskussion darüber laden wir am Freitag, dem 19. Mai 2017, 19.00 Uhr, ins MEZ ein, am Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 €