100 Jahre "Dekret über den Frieden" - Friedenskampf gestern und heute

Referent: Domenico Losurdo, Historiker und Philosoph

Die gegenwärtige Weltlage ist seit Jahrzehnten gekennzeichnet von der Vormachtstellung der USA als imperialistischer Macht. Weil zur Charakteristik des Imperialismus das Streben nach Hegemonie gehört, kann er auch zur kolonialen oder halbkolonialen Unterwerfung von unabhängigen und auch kapitalistisch entwickelten Ländern führen. 

Aufgabe der fortschrittlichen Kräfte in diesen von Unterwerfung bedrohten Ländern ist es daher, die Nation gegen die Hegemonialmacht zu verteidigen. Die internationale Situation unterscheidet sich daher grundlegend von der Lage des Jahres 1914 als mehrere imperialistische Mächte gegeneinander um die Vorherrschaft kämpften.

Zur Diskussion darüber laden wir am Freitag, dem 1. Dezember 2017, 19.00 Uhr, ins MEZ ein, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 3 €

Es wird um Anmeldung unter info@mez-berlin.de oder: 030-5587 2315 gebeten.

Hinweis: Zum Thema des Vortrags hat Domenico Losurdo in den Marxistischen Bättern 2_17 den Artikel "Palmiro Togliatti und der Friedenskampf gestern und heute" veröffentlicht.