Wie kann der Hunger in der Welt besiegt werden?

Seminar mit den Referentinnen:
Erika Czwing: Landwirtschaft - menschliche Existenzgrundlage oder Umweltärgernis?
Marianna Schauzu: Agrogentechnik - viele Risiken, kein Nutzen?

Seit Beginn von Ackerbau und Viehzucht haben sich Züchtungs- und Anbaumethoden dramatisch verändert. Ziel war stets die Steigerung der Erträge und damit die Sicherung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung.
Weitgehend einig ist man sich darüber, dass nur eine nachhaltige Landwirtschaft zukunftsfähig ist. Sie muss nicht nur den Bedürfnissen der heutigen Bevölkerung sondern auch künftiger Generationen gerecht werden. Doch bereits heute stößt die für eine ausreichende und gesunde Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung benötigte Nahrungsgüterproduktion durch zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen und den Klimawandel an ihre Grenzen. Angesichts der Bedarfsentwicklung hält die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO bis zum Jahr 2050 einen Zuwachs allein für Nahrungs- und Futtermittel von 70 % für notwendig und möglich.

Das erfordert eine Steigerung der Agrarproduktion unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte. Darüber, welche Methoden und Maßnahmen dazu geeignet sind, ob Öko-, Bio- oder konventionelle Landwirtschaft, mit oder ohne Gentechnik, wollen wir mit der Agrarökonomin Erika Czwing und der Molekulargenetikerin Marianna Schauzu diskutieren.

Darüber wollen wir am Samstag, 28. Mai 2016, von 11-16 Uhr, diskutieren.

Dazu laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung unter info@mez-berlin.de wird gebeten.