Nach den Bundestagswahlen - wie weiter mit der Linkspartei ?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Basisorganisation Roter Wedding der Partei Die Linke

Mit Friederike Benda, Wahlkreiskandidatin der Partei Die Linke in Charlottenburg-Wilmersdorf, über Ihre Erfahrungen aus dem Wahlkampf in Berlin und mit Franziska Lindner und Jochem Visser, Die Linke Berlin, zur Bewertung des Wahlergebnisses.

Glaubt man den Umfragen, so scheint für die Bundestagswahlen alles gelaufen zu sein: Alles spricht für die Fortsetzung der Großen Koalition. Was bedeutet das für die Partei Die Linke? Kann sie im Wahlkampf ihre prinzipielle Gegnerschaft zu den herrschenden Verhältnissen deutlich machen oder verliert sie sich in einer Debatte über Rot/Rot/Grün?         

In einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. September 2017 über die Chancen der Linkspartei hieß es: "Umfragen sahen die Partei in den alten Bundesländern bei zuletzt 5,5 bis sieben Prozent. (...) Doch der Westen ist erstaunlicherweise nicht die Problemregion der Linkspartei. Sie steht dort auf bescheidenem, aber solidem Niveau. Das neue Risikogebiet ist vielmehr der Osten Deutschlands, ehemals die Hochburg der Partei. Vor acht Jahren holte die Partei in den fünf ostdeutschen Ländern noch dreißig Prozent, vor vier Jahren waren es 23 Prozent. Jetzt zweifeln die Wahlkampfstrategen der Partei daran, dass es noch einmal für 20 Prozent reichen wird." Der Grund dafür dürfte in der Entfremdung der Linken von ihren Wählern liegen. Nicht wenige von ihnen haben sich der AfD zugewandt. Was heißt das für die Ausrichtung der Linkspartei? Muss sie sich wieder stärker an den Interessen der sozial Entrechteten und Arbeiter orientieren? 

Darüber und über andere Fragen diskutieren wir am Freitag, dem 29. September, 19 Uhr, im Marx-Engels-Zentrum, Berlin- Charlottenburg, Spielhagenstr. 13

Kostenbeitrag: 2 Euro