Grenzen auf für alle?

Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor 

Die Partei DIE LINKE forderte in ihrem Programm für die Bundestagswahlen einen "sofortigen Stopp der Abschiebungen, ein Bleiberecht für alle" sowie „offene Grenzen für alle Menschen“. In der radikalen Linken lautet die Parole: "No Border - No Nation".

Diese Positionen werden aber von immer weniger Menschen geteilt. Die Bundesregierung setzt weiter auf Lösungen im Rahmen der Europäischen Union. Von verschiedener Seite, auch von der Linkspartei, wird zudem ein Einwanderungsgesetz gefordert. 

Sind das realistische Antworten auf die Flüchtlingskrise? Wie kann aber eine Politik aussehen, die sowohl das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte gewährt als auch die Arbeitsmigration wirksam reguliert?          

Darüber diskutieren wir
am Freitag, 8. Juni 2018, 19.00 Uhr,
im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg,
nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 €

Andreas Wehr hat im Februar 2018 das Buch "Europa-was nun? Trump, Brexit, Migration und Eurokrise" veröffentlicht, in dem er sich u. a. mit der europäischen Flüchtlingspolitik auseinandersetzt.