Referent: Michael Karnetzki

Sozialisierung in der bundesdeutschen Geschichte

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Die Forderung nach der Sozialisierung von Grund und Boden gehörte lange Zeit zu den wichtigsten Zielen der Arbeiterbewegung. Die jüngste Mietenexplosion in deutschen Großstädten hat nun die soziale Frage nach der Bodenordnung auf die politische Tagesordnung zurückgebracht.

In Berlin fordert eine Bürgerinitiative, die private Wohnungsbaugesellschaft „Deutsche Wohnen“ zu enteignen. Die Möglichkeit dafür schafft Artikel 15 des Grundgesetzes. Sein Wortlaut ist: „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.“

Aber was sind die Erfahrungen mit diesem Sozialisierungsartikel in der bundesdeutschen Geschichte?

Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 4. Dezember 2020, um 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 3 Euro

Schützt bitte euch und andere, indem ihr während der Veranstaltung eine Mundschutz-Maske tragt.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an, da wir aufgrund der aktuellen Situation nur 12 Plätze pro Veranstaltung anbieten können.

Michael Karnetzki

Historiker

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