Zwei Marxsche Revolutionstheorien

von

Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 26)

An welche Elemente einer marxistischen Revolutionstheorie kann die Linke heute anknüpfen? Bei der Beantwortung dieser Frage erinnert Losurdo an seinen berühmten Landsmann Antonio Gramsci. Über ihn veröffentlichte er 1997 das Buch „Antonio Gramsci dal liberalismo al comunismo critico“. Auf Deutsch erscheint es 2000 unter dem Titel „Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus'“ [1] Es gehört zu den wichtigsten politischen Büchern Losurdos – neben den Werken „Freiheit als Privileg“ und „Demokratie und Bonapartismus“. In ihm finden sich zentrale Aussagen zur Bedeutung von Nation und Staat als auch weitreichende Vorschläge für das Handeln von Marxisten heute.

Nach Losurdo war „Gramsci Autor und ein Politiker ersten Ranges, der die Tragödie der Niederlage der Arbeiterbewegung und die Tragödie des Sieges des Faschismus miterlebt hat; gerade deshalb hat er gezwungenermaßen die Hoffnung auf eine rasche und definitive Palingenese (Wiederkehr oder Erneuerung, A.W.) aufgegeben und sich vielmehr mit der Analyse des komplexen und widersprüchlichen Charakters und den langen Zeiten des Prozesses der politischen und sozialen Transformation beschäftigt. Diese theoretische Herangehensweise ist gerade in unserer Zeit besonders fruchtbar und anregend, in der die Emanzipationsbewegung der subalternen Klassen und Völker erneut eine katastrophale Niederlage erlitten hat. Nach Gramsci wird der Übergang vom Kapitalismus zur 'regulierten Gesellschaft', das heißt zum Kommunismus 'vermutlich Jahrhunderte dauern'“. [2]

„Manchmal wird versucht, die Attraktivität Gramscis vom Begriffspaar westlicher Marxismus/östlicher Marxismus aus zu erklären.“ [3] Dem entgegnet Losurdo: „Gewiss erkannte der große Revolutionär den höheren Entwicklungsgrad des Westens im Vergleich zum Osten an. Völlig falsch wäre es allerdings, wollte man von der politisch-sozialen Rückständigkeit Russlands seine theoretische Verspätung deduzieren. Es wäre mechanistisch, so vorzugehen. (…) Der erste, der wirklich konsequent das Problem der Hegemonie (dessen Lösung auch für den Sieg der sozialistischen Revolution im Westen ausschlaggebend ist) in Angriff nahm, war Lenin. (…) Die Bewunderung Gramscis für Lenin war so groß, dass er in den Gefängnisheften hervorhob: 'Einen Vergleich zwischen Marx und Iljitsch (gemeint ist Lenin, A.W.) anzustellen, um zu einer Rangordnung zu gelangen, ist dumm und müßig.“ [4] Nach Losurdo kann man „sich (…) nur schwerlich eine radikalere Verständnislosigkeit oder Verzerrung vorstellen als die, die den Autor der Gefängnishefte in einen Vertreter und sogar in den hervorragendsten Vertreter eines angeblichen westlichen Marxismus verwandeln möchte.“ [5]

Eine mechanizistische Revolutionstheorie

Bei der Frage nach einer zeitgemäßen Revolutionstheorie müsse man nach Losurdo natürlich „auf Marx zurückgreifen, bei dem aber zumindest zwei verschiedene, ja entgegengesetzte Versionen der Revolutionstheorie vorzufinden sind, selbst wenn der Ausgangspunkt immer die Zuspitzung der Widersprüche zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen ist. Stark mechanistisch ist die Version, wie sie an der berühmten Stelle des Kapitals beschrieben ist, wo er die sozialistische Revolution als die unmittelbare und automatische Folge des kapitalistischen Akkumulationsprozesses ansieht: 'Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Die Expropriateure werden expropriiert.'“ [6] Für Losurdo ist dies eine „stark mechanistische Version“, da Marx hier „die sozialistische Revolution als die unmittelbare und automatische Folge des kapitalistischen Akkumulationsprozesses ansieht“. [7]

Die sozialdemokratische Zweite Internationale hat sich bei ihrer Verurteilung der Oktoberrevolution als einer verfrühten, da den unterentwickelten Produktionsverhältnissen Russlands nicht entsprechenden Umwälzung, denn auch stets auf diese Marxsche Passage berufen. Die Sozialdemokraten waren bemüht, auf diese Weise „die Illegitimität der von Lenin und den Bolschewiki angeführten revolutionären Bewegung zu beweisen“. [8]

Dabei blieb allerdings unbeachtet, dass Marx hier nur sehr allgemein über sich tendenziell herausbildende Widersprüche zwischen Produktionsverhältnissen und Produktivkräften sprach. Nicht von ungefähr lautete die Überschrift des Kapitels, in dem er diese Sätze schrieb: „Geschichtliche Tendenz der kapitalistischen Akkumulation“. Dessen ungeachtet werden diese Marxschen Sätze auch heute noch von vielen die sich weiterhin auf ihn berufen, als Beschreibung der einzigen, allgemeingültigen Revolutionstheorie angesehen, mit dem Ergebnis, dass jene Theoretiker bei jeder größeren Krise des Kapitalismus den Horizont voller Erwartung nach Anzeichen absuchen, die die Hülle des Kapitalismus endgültig „sprengen“ könnten, und zwar weltweit und in einem Schlag. Das aber ist lediglich eine messianische Hoffnung, denn „die Politik, die nationalen Besonderheiten, die ideologischen Faktoren, ja selbst das revolutionäre Bewusstsein scheinen dabei keinerlei Rolle zu spielen, und es wird klar, dass eine derartige Theorie zur Erklärung bestimmter, konkreter Revolutionen unbrauchbar ist“. [9]

Bereits in seinem Frühwerk „Das Elend der Philosophie“ gab Marx eine Art Parole aus: „Der Kampf von Klasse gegen Klasse“. [10] Und im „Manifest der Kommunistischen Partei“ heißt es: „Unsere Epoche, die Epoche der Bourgeoisie, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass sie die Klassengegensatze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich mehr und mehr in zwei große feindliche Lager, in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen: Bourgeoisie und Proletariat.“ [11] Losurdo erläutert: „In den hier zitierten Jugendschriften entspringt die neue Revolution (die berufen ist, nicht nur das Proletariat, sondern die gesamte Menschheit zu befreien) in letzter Instanz einem einzigen Widerspruch, jenem

der Entgegensetzung von Bourgeoisie und Arbeiterklasse; und diese neue Revolution ist aufgrund des fortschreitenden und unaufhaltsamen Anwachsens des Arbeiteraufgebots und der mit ihm Verbundenen unausweichlich.“ [12] Für ihn ist das aber ein „bornierter ökonomistischer Blick“. [13]

Nach Losurdo ist diese Marxsche Version der Revolutionstheorie nicht nur mechanistisch, sondern auch tendenziell eurozentristisch: „Wenn sich alles auf dem höchsten Punkt der kapitalistischen Entwicklung entscheiden würde, dann könnten die Kolonien nur auf die Emanzipation von außen hoffen. Man versteht daher die in der Zweiten Internationalen verbreitete Tendenz, die Ausdehnung des Kapitalismus von der Metropole aus zu rechtfertigen, und zwar in der Erwartung, auf diese Weise auch den Sozialismus zu exportieren bzw. die erwünschte Entwicklung der sozialistischen Revolution auch in den rückständigen Ländern zu fördern, dies allerdings stets unter der Voraussetzung, dort zunächst jene kapitalistischen Produktionsverhältnisse einzuführen, die im Westen schon längst existierten.“ [14]

Auf dieser Grundlage kommt es bei den Bolschewiki unter Führung Lenins zum Bruch mit der Sozialdemokratie: „Es ist nicht die Dichotomie Reformen/Revolution, die ihn hervorruft. Dies ist eine künstliche Darstellung, die nicht dadurch glaubhafter wird, dass sie oft unter entgegengesetzter Wertung von beiden Antagonisten geteilt wurde. In den Jahrzehnten vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges befürwortet Eduard Bernstein den Expansionismus des kaiserlichen Deutschlands als einen Beitrag zum Fortschritt, zur Zivilisation, zum Welthandel: 'Wenn vor einiger Zeit sozialistischerseits der Vorschlag gemacht werden konnte, den Wilden und Barbaren in ihren Kämpfen gegen die vordrängende kapitalistische Zivilisation Beistand zu leisten, so ist das ein Ausfluss von Romantizismus'.“ [15] Der mechanizistischen Revolutionstheorie entspricht die „binäre Lesart des sozialen Konflikts, die nur einzigen Widerspruch erkennt (jener, bei dem die Reichen und die Armen einander gegenüberstehen)“. [16]

Eine politische Revolutionstheorie von Marx

Nach Losurdo gibt es aber noch eine weitere Marxsche Revolutionstheorie: „Bei anderer Gelegenheit leitet Marx dagegen von der Verschärfung des Widerspruchs zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen nicht eine einzelne Revolution, sondern 'eine Epoche sozialer Revolutionen' ab.“ [17] Es entwickeln sich „innerhalb dieser Epoche (…) verschiedene und eigentümliche revolutionäre Prozesse, die nur von einer spezifischen nationalen Konstellation her erklärt werden können und die Faktoren mit einschließen, die nicht ausschließlich ökonomischer Natur sind. Es ist noch nicht einmal gesagt, dass die politische Revolution in dem Land ausbricht, in dem der Widerspruch zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen besonders akut auftritt.“ [18]

Diese politische Revolutionstheorie finde sich nach Losurdo sowohl im „Manifest der Kommunistischen Partei“, in der Schrift „Klassenkämpfe in Frankreich 1848-1850“ sowie in über die Jahre verstreuten Briefen und kürzeren Artikeln von Marx und Engels. So heißt es etwa in „Klassenkämpfe in Frankreich 1848-1850“ über die Situation im damaligen Europa: „Wenn daher die Krisen zuerst auf dem Kontinent Revolutionen erzeugen, so ist der Grund derselben stets in England gelegt. In den Extremitäten des bürgerlichen Körpers muss es natürlich eher zu gewaltsamen Ausbrüchen kommen als in seinem Herzen, da hier die Möglichkeit der Ausgleichung größer ist als dort.“ [19] Eine Formulierung, an die Lenin später unmittelbar mit seinem Bild von der Kette, die an ihrem „schwächsten Glied bricht“ anknüpfen sollte.

Bekanntlich hegten Marx und Engels große Sympathien für den Kampf des von England unterdrückten Irland um eine „agrarian revolution“ und um seine nationale Selbstbestimmung. [20] In dieser Unterdrückung sahen sie ein koloniales Abhängigkeitsverhältnis, „jedoch immer als eine Funktion der sozialistischen Revolution in der kapitalistischen Metropole“. [21] Von den irischen Freiheitskämpfern erhoffen sie sich daher in erster Linie, dass sie „die Herrschaft der 'englischen Grundaristokratie' stürzen und damit die Bedingungen für die Emanzipation auch der englischen Arbeiterklasse schaffen“. [22] Doch zugleich wird hier die Möglichkeit einer Revolution „nicht ausschließlich auf die Entwicklung des Kapitalismus und auf die Verschärfung des Widerspruchs zwischen Bourgeoisie und Industrieproletariat zurückgeführt, sondern vielmehr auf eine komplexe Verflechtung verschiedener Widersprüche und auf die historischen und kulturellen Traditionen eines bestimmten Volkes“. [23] Doch blickten Marx und Engels über Europa noch nicht hinaus. Die Entwicklung in den europäischen Kolonien wurde von ihnen ausschließlich in Abhängigkeit von einer erfolgreichen kapitalistischen Expansion der Metropolen gedacht. Erst Lenin und dann Gramsci werden später den Widerspruch zwischen Metropolen und Kolonien als revolutionäre Triebfeder thematisieren.

Schließlich gehört auch die berühmte Aussage im „Manifest der Kommunistischen Partei“ über die historische Rolle des deutschen Proletariats zur politischen Version einer Revolutionstheorie: „Auf Deutschland richten die Kommunisten ihre Hauptaufmerksamkeit, weil Deutschland am Vorabend einer bürgerlichen Revolution steht und weil es diese Umwälzung unter fortgeschritteneren Bedingungen der europäischen Zivilisation überhaupt und mit einem viel weiter entwickelten Proletariat vollbringt als England im 17. und Frankreich im 18. Jahrhundert, die deutsche Revolution also nur das unmittelbare Vorspiel einer proletarischen Revolution sein kann.“ [24]

In einem Artikel greift Losurdo diese Passage des Kommunistischen Manifests auf und zieht daraus den folgenden Schluss: „Mit dem Blick auf ein ökonomisch und politisch noch relativ zurückgebliebenes Land wird hier die Möglichkeit einer sozialistischen Revolution angedeutet, die sich auf der Welle einer antifeudalen oder bürgerlich-demokratischen Revolution unter der Hegemonie des Proletariats entwickelt. Es ist diese Theorie der Revolution, die sich als historisch wirksam herausgestellt hat - und nicht jene, die, wie auf der berühmten Seite des Kapitals, die sozialistische Revolution als unmittelbare und zwangsläufige Folge des sich verwirklichenden Prozesses der kapitalistischen Akkumulation versteht.“ [25] Daraus folgt: „Das Proletariat kann nicht nur ein soziales System entwerfen und erbauen, das sich von dem bestehenden unterscheidet, es kann auch innerhalb des Kapitalismus die Hauptkraft für den Sturz des alten Regimes und die Verwirklichung der politischen Demokratie sein. Unter bestimmten Umständen, unterstreicht das Manifest, können sich solche Aufgaben zu einer unauflöslichen Einheit verknüpfen.“ [26]

Zur geschichtlichen Realität wurde dieses Eingreifen des Proletariats sowohl in der russischen als auch in der deutschen Revolution 1917 bzw. 1918. Während aber die Bolschewiki unter Lenin die Zeichen der Zeit richtig zu deuten wussten und die diktatorische Macht der Partei des Proletariats errichteten, um das alte feudale System restlos zu zerschlagen, blieb die deutsche Revolution bestenfalls eine halbe, da die Mehrheitssozialdemokratie unter Ebert und Scheidemann sich scheuten, den Machtkampf mit dem feudalistisch geprägten preußisch-deutschen Militarismus aufzunehmen, um ihn zu besiegen. Die Folgen sind bekannt: Die aus dem Kaiserreich übernommene Armee, die Polizei, oberste Bürokratie, monarchistisch gesinnte Professoren wie Richter akzeptierten zu keinem Zeitpunkt die neue deutsche Demokratie. 1933 beteiligten sich diese Kräfte dann an der Zerschlagung der Republik.

Der russischen Revolution folgten  vergleichbare in China, Korea, Kuba, und Vietnam. Alles „Revolutionen mit sozialistischer Orientierung in Ländern, die das kapitalistische Reifestadium noch nicht erreicht hatten. Dies aber außerhalb des geografischen Rahmens, der vom Manifest in Erwägung gezogen wurde. Für seine Autoren ist Europa Synonym für Zivilisation, der Orient Synonym für Barbarei“. [27] Nach Losurdo haben Marx und Engels „nur in Ausnahmefällen die revolutionäre Subjektivität der Kolonialvölker zu erfassen gewusst. Dafür muss man, in einer andersgearteten und objektiv fortgeschritteneren Situation, auf Lenin warten“. [28]

Keinen Zweifel lässt Losurdo daran, welche der beiden Marxschen Revolutionstheorien er für anwendbar für kommende Auseinandersetzungen ansieht. Es war Gramsci, der sich „die Lehre Lenins“ aneignete: „Es wäre allerdings hinzuzufügen, dass Gramsci möglicherweise überhaupt der erste war, der sich über das gleichzeitige Vorhandensein zweier unterschiedlicher, ja gegensätzlicher Theorien der Revolution bei Marx klar wurde. Nach ihm bedeutete „die politische Reife mechanistisch von der 'ökonomischen Reife' des 'Kollektivismus' herzuleiten, (…) weiterhin befangen zu bleiben in jener Ideologie (…) des alten Mechanizismus'“ [29]

In einem Abschnitt seines Buches „Der Kommunismus. Geschichte, Erbe und Zukunft“ kommt Losurdo zu Schlussfolgerungen, die wenig schmeichelhaft für nicht wenige heutige Marxisten sind: „Die Kommunisten sind aufgerufen, eine Wahrheit anzuerkennen, so schmerzhaft sie auch sein mag: Auch das Ideal des Kommunismus kann sich als Mittel der Flucht, ja als Religion der Flucht darstellen. Hinsichtlich der strahlenden Zukunft bzw. des Paradieses der Gläubigen scheinen die konkreten Kämpfe, die von Zeit zu Zeit durch die objektiven Entwicklungen des Klassenkampfes und die einzelnen Etappen des Emanzipationsprozesses aufgezwungen werden, integraler Bestandteil eines Tales der Tränen, gänzlich ohne Wert, zu sein.“ [30]

Nach Marx muss aber von den 'wirklichen Kämpfen' ausgegangen werden: „'Wir treten dann nicht der Welt doktrinär mit einem neuen Prinzip entgegen: Hier ist die Wahrheit, hier kniee nieder! (…) Wir sagen ihr nicht: Lass ab von deinen Kämpfen, sie sind dummes Zeug; wir wollen dir die wahre Parole des Kampfes zuschrein. Wir zeigen ihr nur, warum sie eigentlich kämpft, und das Bewusstsein ist eine Sache, die sie sich aneignen muss, wenn sie auch nicht will'.“ [31]

Dieser Marxsche Appell, von den 'wirklichen Kämpfen' auszugehen, kann auch als Motto für die lebenslangen Anstrengungen von Domenico Losurdo gelten, der weit verbreiteten „Utopie einer Gesellschaft nicht nur ohne Klassen, sondern auch ohne Staat und nationale Grenzen, ohne Markt, ohne Religionen, ohne jegliche Konflikte“ [32] eine Theorie des „Kritischen Kommunismus“ entgegenzustellen.   

 

[1] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', Hamburg 2000. Eine zweite Auflage erschien 2010, erweitert um ein Interview mit dem Autor Journal L'Humanité vom 7.4.2007 und dem Nachwort zur japanischen Ausgabe von 2008.

[2] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 38

[3] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 156. Losurdo verweist hier in einer Fußnote als Quelle auf das Buch „Über den westlichen Marxismus“ von Perry Anderson aus dem Jahr 1976.

[4] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 156 f.

[5] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 159

[6] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 39. Die zitierte Aussage von Marx findet sich in MEW Bd.23, S. 791

[7] Ebenda

[8] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 42

[9] Ebenda

[10] Karl Marx und Friedrich Engels, MEW Band 4, Berlin 1955, S. 181

[11] Karl Marx und Friedrich Engels, MEW Band 4, a.a.O., S. 463

[12] Domenico Losurdo, Der Klassenkampf. Oder die Wiederkehr des Verdrängten? a.a.O., S. 135

[13] Domenico Losurdo, Der Klassenkampf. Oder die Wiederkehr des Verdrängten? a.a.O., S. 129

[14] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S.43

[15] Domenico Losurdo, Das 20. Jahrhundert begreifen, Köln 2013, S. 25 f.

Es ist hier allerdings anzumerken, dass sich – anders als Bernstein – Karl Kautsky in seinen Schriften „Der Weg zur Macht“ und „Sozialismus und Kolonialfrage ausdrücklich für die Rechte der unterdrückten Völker der Kolonien einsetzte. Er fand damit aber in der Führung der SPD wenig Gehör. Kautsky gehörte nach 1917 dann aber zu den unerbittlichsten Gegnern der Sowjetmacht.      

[16] Domenico Losurdo, Der Klassenkampf. Oder die Wiederkehr des Verdrängten?  Köln 2016, S. 128

[17] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 39. Die zitierte Aussage von Marx findet sich in MEW Bd. 13, S. 9

[18] Ebenda

[19] Karl Marx und Friedrich Engels, MEW Band 7, a.a.O., Berlin 1955, S. 97

[20] Vgl. dazu die Sammlung von Aufsätzen und Briefen von Marx und Engels in dem Buch „Irland. Insel im Aufruhr, Berlin (DDR) 1975   

[21] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 44

[22] Domenico Losurdo, Der Marxismus Antonio Gramscis. Von der Utopie zum 'kritischen Kommunismus', a.a.O., S. 41

[23] Ebenda

[24] Karl Marx und Friedrich Engels, MEW Band 4, a.a.O. S. 493

[25] Domenico Losurdo, 150 Jahre Kommunistisches Manifest – 150 Jahre Weltgeschichte, in: Marxistische Blätter, Heft 1, 1998 S. 29

[26] Domenico Losurdo, 150 Jahre Kommunistisches Manifest – 150 Jahre Weltgeschichte, in: Marxistische Blätter, Heft 1, 1998 S. 28

[27] Domenico Losurdo, 150 Jahre Kommunistisches Manifest – 150 Jahre Weltgeschichte, a.a.O., S. 29

[28] Ebenda

[29] Ebenda

[30] Domenico Losurdo, Der Kommunismus. Geschichte, Erbe und Zukunft, Köln 2024, S. 238 f.

[31] Domenico Losurdo, Der Kommunismus. Geschichte, Erbe und Zukunft, Köln 2024, S. 239. Losurdo zitiert hier aus dem Manuskript „Deutsche Ideologie“ von Karl Marx und Friedrich Engels  

[32] Domenico Losurdo, 150 Jahre Kommunistisches Manifest – 150 Jahre Weltgeschichte, a.a.O., S. 30

 

Der Newsletter des MEZ Berlin

Der MEZ-Newsletter wird, mit Ausnahme der Sommerpause, monatlich über den Newsletter-Anbieter Rapidmail versandt. Wir informieren Sie darin über die im MEZ stattfindenden Veranstaltungen sowie über das Erscheinen von Publikationen.