Referenten
im MEZ Berlin

Sabine Kebir

Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Sabine Kebir wurde 1949 in Leipzig geboren, wuchs in Berlin auf und studierte Romanistik. 1976 Promotion an der Akademie der Wissenschaften der DDR über die Kulturkonzeption von Antonio Gramsci. Ab 1977 Lehrtätigkeit an den Universitäten von Oran und Algier in den Fächern Politische Wissenschaft und Germanistik. 1989 Habilitation im Fach Politologie in Frankfurt am Main zu Antonio Gramscis Zivilgesellschaft.

Seit 1988 lebt sie als Wissenschaftsautorin und Journalistin in Berlin. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind: Fragen der Demokratieentwicklung, Genderprobleme, Kultur- und Bildungspolitik, Islam und Islamismus, Literaturwissenschaft.

2007-2015 Beirätin im Präsidium des deutschen PEN.-Zentrums. Mitglied in der International Gramsci-Society und der International Brecht-Society.

Veranstaltungen mit Sabine Kebir

Seminar

Uhrzeit: 11:00–16:00

Der im Juni 2018 verstorbene italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo war einer der kreativsten marxistischen Denker der heutigen Zeit. Er hat sich mit den unterschiedlichsten Themen befasst und ein umfangreiches Werk hinterlassen, das sich die gesellschaftliche Linke erst langsam erschließt. Währenddessen werden posthum weitere Bücher von ihm veröffentlicht.

Seminar

Uhrzeit: 11:00–16:00

Am 28. Juni 2018 starb der italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo. In einem Nachruf hieß es: „Die Gegner der kapitalistischen Unordnung haben ihren wohl wichtigsten Denker verloren, und das weltweit…“

Abendveranstaltung

Referentin: Sabine Kebir

Uhrzeit: 19:00–21:00

Eine mögliche Geschichte der KPI von Lucio Magri

Seminar

Uhrzeit: 11:00–16:00

In der Flüchtlingskrise folgen die Linken nahezu geschlossen der offiziellen Regierungspolitik. Kritisiert werden lediglich Einschränkungen der Rechte der Asylsuchenden sowie fehlende öffentliche Mittel für ihre Integration. Eine Grundsatzdiskussion über die Krise wird aber vermieden.

Kurs

Referenten: Sabine Kebir, Conny Renkl

Uhrzeit: 18:30–21:00

Schulungskurs an fünf Abenden unter Leitung von Conny Renkl, Publizist, und in einem Tagesseminar mit Sabine Kebir, Kultur- und Politikwissenschaftlerin.

Abendveranstaltung

Referentin: Sabine Kebir

Uhrzeit: 19:00–21:00

Revolution, Solidarität, Konsumkritik, Antikapitalismus – waren das nicht einmal linke Begriffe? Warum hört und liest man sie immer häufiger in Diskursen konservativer und extrem rechter Politiker und Ideologen?

Abendveranstaltung

Referentin: Sabine Kebir

Uhrzeit: 19:00–21:00

Der „Arabische Frühling“ sei gescheitert und aus regionalen Bürgerkriegen sei ein Flächenbrand der gesamten Region geworden – dieses Bild vermitteln uns die Medien.

Tatsächlich hat sich aber die Revolution in Tunesien, die gegen den Willen des Westens begann, durchaus positiv entwickelt und auch die Bilanz Ägyptens fällt nicht eindeutig negativ aus.

Seminar

Referenten: Dietmar Dath, Sabine Kebir

Uhrzeit: 16:13

Sabine Kebir referiert über die Entwicklung von Antonio Gramscis Konzeption des Staates: In der Zeit der Turiner Rätebewegung, nach dem Scheitern der revolutionären Bewegungen in Mittel- und Westeuropa, im Kampf gegen den Faschismus. Über die aktuelle Bedeutung von Staat und Revolution von Lenin spricht Dietmar Dath.

Abendveranstaltung

Uhrzeit: 19:00–21:00

Dass hinter ihrem „Thron schon der Scharfrichter“ stünde, sorgte sich der legendäre Chefredakteur des Berliner Tageblatts, Theodor Wolff, in seinem 1937 in der Schweiz publizierten Exilroman "Die Schwimmerin" über seine ehemalige Sekretärin Ilse Stöbe.

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