Referenten: Andreas Hüllinghorst, Hermann Klenner, Georgios Kolias

170 Jahre Feuerbach-Thesen - Hans Heinz Holz-Tagung 2015

Seminar , 11:00–16:00 Uhr

Vor 170 Jahren, im Frühjahr 1845, trug Karl Marx seine »Thesen über Feuerbach« vor. Sie sind der letzte Schritt im »Umstülpen« des philosophischen Systems Hegels. Von hier an steht für Marx und Engels der Grundansatz dialektisch-materialistischen Denkens fest. Für uns Nachgeborene bleibt dennoch die Aufgabe, diesen Vorgang des Umstülpens zu rekonstruieren und fortzuentwickeln.

Der marxistische Philosoph Hans Heinz Holz hat sich daran beteiligt. Er dachte den Verlauf des Umstülpens philosophiegeschichtlich nach und fasste ihn in die logische Form des Widerspiegelungstheorems. Er entwickelte den Begriff der »gegenständlichen Tätigkeit« zur Grundstruktur einer philosophischen Anthropologie fort und an dem der »Selbstentfremdung« analysierte er das Verhältnis von Herr und Knecht.

Diese drei Theoriebereiche bilden die Schwerpunkte der diesjährigen Hans Heinz Holz-Tagung.

Es referieren:

Hermann Klenner: Herr und Knecht bei Hans Heinz Holz

Andreas Hüllinghorst: Marx - Bloch - Holz

Georgios Kolias: Gegenständliche Tätigkeit

 

Zu dieser Veranstaltung laden wir ein ins Marx-Engels-Zentrum Berlin, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin (Charlottenburg)          U-Bhf. Bismarckstraße (Linie 2 und 7), Bus 109.

Kostenbeitrag (incl. Imbiss): 5 € / 3 €  ermäßigt.

Aufgrund begrenzter Platzkapazität wird um Anmeldung bis 20. Februar 2015 gebeten: per Post oder per e-mail (info@mez-berlin.de).

Andreas Hüllinghorst

Mitarbeiter der Tageszeitung junge Welt

Hermann Klenner

Philosoph

Georgios Kolias

Philosoph

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