Referentin: Susann Witt-Stahl

Antifa in der Krise

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Im August 2014 gab die Antifaschistische Linke Berlin [ALB] ihre Auflösung bekannt. Zuvor hatte der Kongress „Antifa in der Krise“ nach Ansicht der ALB „trotz richtiger Fragestellung und Problembewusstsein, keine adäquate Antwort im Sinne einer politisch-organisatorischen Perspektive entwickeln“ können.

Nach Auffassung der Herausgeber des Buches „Antifa heißt Luftangriff!“ ist dieser Auflösungsbeschluss Ausdruck einer Entwicklung, in der die einstmals linke und radikale Antifa-Bewegung bundesweit zu einer zunehmend systemfrommen Kraft verkommen ist. Aufgegeben wurde von ihr dabei die marxistische Analyse des Faschismus als terroristische Form bürgerlicher Herrschaft.

Nach Ansicht der Herausgeber Susann Witt-Stahl und Michael Sommer darf aber Antifaschismus nicht „zur Ode an die freie Marktwirtschaft verkommen“. Notwendig ist vielmehr, dass jetzt eine grundlegende Kritik der entstandenen Situation geleistet wird. Erst daraus können sich Wege zur Instandsetzung dieser heute weiterhin so wichtigen Bewegung ergeben.     

Zur Diskussion darüber laden wir herzlich ein ins

MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,

nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 € / 1 € ermäßigt

Susann Witt-Stahl

Mitherausgeberin des Buches „Antifa heißt Luftangriff!“

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