Referent: Christian Harde

Auf dem Weg zum failed state? Die Ukraine sechs Jahre nach dem „Euromajdan"

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Der Sieg des bis dahin nur als Unterhaltungskünstlers bekannten Wolodymyr Selenskyj in den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2019 zeigt, dass die Ukraine auch fünf Jahre nach dem Umsturz auf dem „Euromajdan“ keine innere Stabilität erreicht hat.

Außenpolitisch befindet sich das Land zwar fest auf EU- und NATO Kurs, im Land aber bestimmen weiter Oligarchen mit allen Folgen für den Rechtsstaat und vor allem für die Unabhängigkeit der Justiz. Die Ukraine bleibt daher ein Sorgenkind des Westens und hat gute Chancen, zu einem failed state zu werden.

In einer Art Bilanz sollen die gesellschaftlichen und politischen Realitäten der heutigen Ukraine beleuchtet werden.

Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 11. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 Euro

Christian Harde

Osteuropa-Historiker, Wiss. Mitarbeiter bei Dr. Alexander S. Neu, MdB, Linksfraktion im Deutschen Bundestag

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