Referent: Andreas Wehr

Das Verhältnis von Kapitalismus und Gewalt

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Teil III der Reihe "Das Kapital - Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert". Wir hören und diskutieren den Text des Soziologen Wolfgang Streeck über die „Ursprüngliche Akkumulation“.

Kritik der politischen Ökonomie, das heißt vor allem Kritik dieser kapitalistischen Verhältnisse und der in ihnen strukturell angelegten Gewalt. Im 24. Kapitel des "Kapitals" rekonstruiert Marx die "sogenannte ursprüngliche Akkumulation", die Vorgeschichte des europäischen Kapitalismus, die gewaltsame Herstellung seiner Elemente und Eigentumsformen und das Weiterwirken dieser Gewalt bis in unsere Tage.

Wolfgang Streeck war Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Diskussion seines Beitrags wird von Andreas Wehr, Jurist und Publizist, moderiert.

Dazu laden wir am Freitag, dem 12. Mai 2017, 19.00 Uhr, ins MEZ ein,
Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 €

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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