Referent: Stephan Krüger

Digitaler Kapitalismus als Kern einer neuen Betriebsweise?

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Digitalisierung und künstliche Intelligenz gelten als die Topoi der kommenden Entwicklung. Sie werden nicht nur die Produktionsprozesse, sondern auch die privaten Lebensverhältnisse gravierend umgestalten. Sie werden sowohl als künftige Heilsbringer wie auch als Gefährdungspotenziale für Arbeitsbedingungen und Beschäftigung angesehen.

Sollten Digitalisierung und künstliche Intelligenz den produktiven Kern einer neuen (dritten) Arbeits- und Betriebsweise des entwickelten (industriellen) Kapitalismus darstellen, so ergeben sich daraus weitere Fragen:

  • Schafft die Digitalisierung neue Perspektiven für die Kapitalakkumulation?
  • Sprengen die Produktivkräfte von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz die Grundlagen der Warenproduktion (und damit des Kapitalismus)?
  • Welche Regulierungsanforderungen für die Arbeitsbedingungen ergeben sich aus der digitalen Revolutionierung der gesellschaftlichen und innerbetrieblichen Arbeitsteilung?
  • Sind die Potenziale der neuen Produktivkräfte nur vollständig nach der Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse zu erschließen?

Dazu laden wir ein am Freitag, dem 6. September 2019, 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 Euro

 

Stephan Krüger

Unternehmensberater für Belegschaften und deren Repräsentanten (Betriebsräte, Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten und Gewerkschaften), externer MItarbeiter beim "Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit (IGZA)" sowie Mitarbeiter bei der Zeitschrift "sozialismus.de".

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