Referenten: Sabine Kebir, Dieter Kraft, Andreas Wehr

Domenico Losurdo – Was können wir von ihm lernen?

Seminar , 11:00–16:00 Uhr

Am 28. Juni 2018 starb der italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo. In einem Nachruf hieß es: „Die Gegner der kapitalistischen Unordnung haben ihren wohl wichtigsten Denker verloren, und das weltweit. Seine Bücher und Artikel erschienen auf Italienisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Japanisch, Portugiesisch und Spanisch. Und auch auf Deutsch, in der Sprache, die er selbst ausgezeichnet beherrschte. Wenn jemand Internationalist war, dann war er es, der Präsident der Internationalen Gesellschaft Hegel-Marx für dialektisches Denken.“

Domenico Losurdo war mehrfach Referent im Marx-Engels-Zentrum Berlin, zuletzt am 1. Dezember 2017 zum Thema „100 Jahre ῾Dekret über den Frieden῾ - Friedenskampf gestern und heute“.

Seine Ausarbeitungen und Gedanken sind für die heutige Linke unverzichtbar, will sie die Gründe für die Niederlage von 1989/91 verstehen und will sie die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen, die es ihr gestatten, erneut das Ringen um den Sozialismus auch in Europa aufzunehmen.

Im Seminar wollen wir uns mit Themen befassen, die in den letzten Jahren im Mittelpunkt der Arbeiten von Domenico Losurdo standen. Zugleich wollen wir ihn damit ehren.

Programm:

Wenn die Linke fehlt

Referentin: Sabine Kebir, Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Stalin - eine schwarze Legende
Referent: Dieter Kraft, Theologe

Nation und Staat bei Domenico Losurdo
Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor

Dazu laden wir ein ins
MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung unter info@mez-berlin.de oder 030-5587 2315 wird gebeten.

Sabine Kebir

Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Dieter Kraft

Theologe

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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