Referenten: Helmut Dunkhase, Arnold Schölzel, Werner Seppmann, Andreas Wehr

In welchem Kapitalismus leben wir?

Seminar , 11:00–16:00 Uhr

in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung

Die gegenwärtige kapitalistische Krise wirft die Frage auf, ob es sich um eine normale, zyklisch auftretende Überproduktionskrise handelt, oder ob sie nicht vielmehr Ausdruck einer tiefgreifenden, länger anhaltenden Störung des kapitalistischen Reproduktionsprozesses ist. Unstrittig ist hingegen, dass sich in ihr die Beziehungen der Klassen zueinander verändern: Die Lohnabhängigen sind neuen Formen der Ausgrenzung und der Prekarisierung ausgesetzt, sie bisher schützende sozialstaatliche Sicherungen werden abgebaut. Die sich daraus ergebenden antikapitalistischen Haltungen führen zu unterschiedlichsten Formen des Widerstands und des Protests. Die Krise führt aber auch zu einer Veränderung der Beziehungen der imperialistischen Staaten zueinander. Dies hat Rückwirkungen auf die hegemoniale Stellung der USA als auch auf die innereuropäischen Machtverhältnisse.

Es referieren:

Helmut Dunkhase, Mathematiker
zum "Hintergrund der gegenwärtigen Krise"

Werner Seppmann, Sozialwissenschaftler und Buchautor,
zu: „Risikokapitalismus – Auf dem Weg in die Armutsgesellschaft“

Arnold Schölzel, Chefredakteur der Tageszeitung Junge Welt,
zu: „Der ohnmächtige Antikapitalismus, Enthüllung, Protest und Revolte heute“

Andreas Wehr, Jurist und Buchautor
zu „Imperialismus heute“

Dazu laden wir herzlich ein ins
Marx Engels Zentrum Berlin Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin, nahe U-Bhf Bismarckstraße und Bus 109.

Kostenbeitrag: 4 €

Ermäßigt: 2 € für Mitglieder der Marx-Engels-Stiftung bzw. Teilnehmer ohne Einkommen

Helmut Dunkhase

Mathematiker

Arnold Schölzel

Redakteur des RotFuchs, ehem. Chefredakeur der Jungen Welt

Werner Seppmann

Soziologe

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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