Referenten: Sabine Kebir, Andreas Wehr

IV. Losurdo-Seminar des Marx-Engels-Zentrums Berlin

Seminar , 11:00–16:00 Uhr

Am 14. November 2021 wäre der italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo 80 Jahre alt geworden. Wir ehren ihn am Vortag seines Geburtstags mit einem Seminar, das sich mit seinen Arbeiten zu Hegel beschäftigt. Wir werden uns zudem mit dem Zusammenhang seiner jahrzehntelangen politischen und publizistischen Arbeit befassen.

 

Programm:

Domenico Losurdo als Hegelianer
Referentin: Sabine Kebir, Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Bereits als Student stand der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel im Mittelpunkt des Interesses Losurdos. Sowohl seine Dissertation- als auch seine Habilitationsschrift gingen in das Buch „Hegel und das deutsche Erbe“ ein. Später folgten dann die Bücher „Hegel und die Freiheit der Modernen“ sowie „Von Hegel zu Hitler?“. Aber auch in vielen anderen seiner Schriften kam er immer wieder auf Hegel zurück. Domenico Losurdo gilt daher heute zu Recht als einer der wichtigsten modernen Hegelianer.          

 

Domenico Losurdo – über den Zusammenhang seiner Gedanken
Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor

Der italienische Historiker und Philosoph Losurdo war ein bedeutender Marxist der Gegenwart, wenn nicht der Bedeutendste. In seinen in viele Sprachen übersetzten Bücher ging es ihm immer wieder um das Schicksal des von der Oktoberrevolution ausgelösten Impulses zur Überwindung der drei großen Diskriminierungen – jener aus Gründen der Rasse, des Geschlechts und der sozialen Lage. Er fasste somit das Projekt der Befreiung der Menschheit  weiter als im traditionellen Marxismus üblich, für den vor allem die Lohnarbeit im Zentrum steht.

Das Referat über den Zusammenhang der Gedanken Losurdos bildet zugleich den Auftakt für eine Veranstaltungsreihe, in der das MEZ in den nächsten Monaten verschiedene Aspekte des Werks des italienischen Historikers und Philosophen behandeln wird.

 

Zu dem Seminar laden wir ein ins

MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung unter info@mez-berlin.de oder: 030-5587 2315 wird gebeten.

Zum Schutz der Teilnehmer und Referenten vor einer Infektion mit COVID-19 können wir leider nur Besucher zulassen, die nachweislich geimpft oder genesen sind.

Schützt bitte euch und andere, indem ihr die Mundschutzmaske auch im MEZ tragt.

 

Sabine Kebir

Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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