Referent: Andreas Wehr

Noch einmal davongekommen? Über den Umgang mit der Corona-Krise in der Bundesrepublik Deutschland

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Die Bundesregierung gibt sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie selbst gute Noten. Die Zahl der Infizierten und der mit bzw. an COVID-19 Gestorbenen liegt tatsächlich deutlich niedriger als in vergleichbaren Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien oder den USA. Doch auch in Deutschland offenbarte die Pandemie gravierende Mängel in der herrschenden Politik: Lange Zeit fehlte es an ausreichender Schutzkleidung, an genügend Gesichtsmasken und Testkapazitäten. Vor allem die kaputtgesparten Gesundheitsämter erwiesen sich bei der Nachverfolgung der Infektionen als völlig überfordert. Lange verharmloste man auch hier die von dem neuartigen Virus ausgehende Gefahr und ließ die Grenzen für Reisende offen. Dabei folgte man neoliberalen Prämissen.

Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 19. Juni 2020, um 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109. Kostenbeitrag: 3 Euro

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung auf dem unten angefügten Formular. Aufgrund der bestehenden Hygienebestimmungen können wir leider nicht mehr als 12 Teilnehmer zulassen.

Beachtet bitte, dass im MEZ die Maskenpflicht gilt.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an, da wir aufgrund der aktuellen Situation nur 12 Plätze pro Veranstaltung anbieten können.

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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