Referent: Andreas Peglau

Psychosoziale Wurzeln des europäischen Rechtsrucks

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Der Rechtsruck bei den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 sowie die Ereignisse  in der Ukraine haben die Frage neu gestellt, worauf  eigentlich Bewegungen beruhen, die Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Autoritarismus propagieren.

In Deutschland zwingt uns vor allem das Phänomen PEGIDA , sich damit zu befassen. Untersuchungen zum Rechtsextremismus zeigen hier seit Jahren alarmierende Ergebnisse. Für 2012 wurde ermittelt, dass 36,2 % der Deutschen islamfeindlich, 25,1 % ausländerfeindlich sowie 11,5 % antisemitisch eingestellt sind. Zwischen 2002 und 2012 befürworteten durchschnittlich 6,8 % der Ost- und 4,2 % der Westdeutschen eine rechtsautoritäre Diktatur.

An den Forschungen der Psychoanalytiker und Sozialwissenschaftler Erich Fromm und Wilhelm Reich anknüpfend, lassen sich hierfür Erklärungen finden, die über die üblicherweise angeführten Muster hinausgehen und deshalb berücksichtigt  werden müssen, will man dieser verhängnisvollen Entwicklung erfolgreich entgegentreten.

Zur Diskussion mit ihm laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 € / 1 € ermäßigt

Andreas Peglau

Psychologe

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