: Ursula Schumm-Gerling

Sexismus, konservative Familienwerte, Homophobie - Gefahren für die Emanzipation

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

„Rückblickend über 40 Jahre die Beziehungen der Geschlechter nachzuzeichnen provoziert die Frage: Hat es Veränderungen gegeben – uns wenn ja welche? Rekonstruieren wir den historischen Ablauf, stoßen wir einerseits auf eine Reihe von Errungenschaften, andererseits auch auf hartnäckige Reste patriachalischer Vorstellungen – und auf viele Widersprüche. (…) Die Differenzierung von Lebensentwürfen und die Toleranz gegenüber sexuellen Orientierungen sind weiter verbreitet als in früheren Zeiten. (…)

Die Pluralisierung der Lebensstile hat jedoch nicht dazu geführt, dass Gleichberechtigung der Geschlechter zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. (…) Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich zum Sprachrohr einer konservativen Familienpolitik gemacht. Unter Berufung auf die Demonstrationen in Frankreich gegen die ‛Homo-Ehe’ formiert sich möglicherweise eine gesamteuropäische Bewegung gegen Toleranz und Vielfalt und für eine Rückkehr zu so genannten traditionellen Familienwerten.“ (Ursula Schumm-Garling, Veränderte Geschlechterbeziehungen? In: Zeitschrift Marxistische Erneuerung – Z, Nr. 100, Dezember 2014, S. 98 ff.)      

Zur Diskussion darüber laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 € / 1 € ermäßigt

Ursula Schumm-Gerling

Sozialwissenschaftlerin

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