Referenten: Doris Pumphrey, Laura von Wimmersperg

Streit in der Friedensbewegung - wie breit darf sie sein?

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Die Friedensbewegung liegt mich sich selbst im Streit. Diskutiert wird, ob auch Mitglieder der „Mahnwachen für den Frieden“ ihre Aufrufe unterzeichnen und an ihren Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Die einen sehen darin unnötige Konzessionen an vermeintlich nationalistische Kräfte, die dazu führen, dass das eigene Profil unscharf wird. Die anderen betonen hingegen, dass die Friedensbewegung immer nur dann erfolgreich war, wenn es ihr gelang, Ausgrenzungen zu vermeiden und Menschen mit unterschiedlichsten weltanschaulichen Positionen hinter ihren Forderungen zu vereinen.  

Gemeinsam ist allen Seiten in diesem Streit, dass die antifaschistischen Positionen nicht in Frage stehen. So heißt es in dem „Aufruf Friedenswinter 2014/2015“ denn auch: „Unsere Demonstration ist antifaschistisch; ohne Wenn und Aber. Wir stehen in der Tradition des Schwurs von Buchenwald Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg. Wir lehnen jede Form des Rechtsradikalismus ab, wir arbeiten mit Rechtsradikalen nicht zusammen.“

Zur Diskussion darüber laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 € / 1 € ermäßigt

Doris Pumphrey

Aktivistin in der Friedenskoordination (Friko), Berlin

Laura von Wimmersperg

Friedenskoordination Berlin

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