Referent: Reinhard Lauterbach

Wie stehen die Chancen für Frieden in der Ukraine?

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Die Flüchtlingskrise und der nicht endende Bürgerkrieg in Syrien haben die Berichterstattung über die Ukraine aus den Schlagzeilen verdrängt.

Doch der Krieg zwischen Kiew und den Separatisten im Osten kann jederzeit wieder offen ausbrechen. Das Minsker Abkommen hat zwar zum Abzug der schweren Waffen auf beiden Seiten geführt, doch noch immer kommt es zu Schusswechsel, sind Tote und Verwundete auf beiden Seiten zu beklagen.     

Die Ukraine selbst ist ein taumelnder Staat. Die Kiewer Regierung ist instabil und besitzt kaum Autorität. Faschistische Banden machen in den Straßen Jagd auf alle, die sie für Linke oder Freunde Russlands halten. Auch die vom Westen beim Putsch Anfang 2014 ins Amt gehobenen Politiker stehen inzwischen unter dem Druck des „Rechten Sektors“ und anderer Milizen. Die Geister, die sie riefen, werden sie nicht mehr los!   

Die Wirtschaft des Landes befindet sich im freien Fall. Nur Milliardenkredite des Westens verhindern den Staatsbankrott. Armut und Elend breiten sich aus. Immer mehr Menschen verlassen das Land, da sie dort keine Perspektive mehr für sich sehen.

Gibt es in dieser Situation Chancen für Frieden in der Ukraine? Darüber wollen wir am Freitag, dem 20. November 2015, um 19.00 Uhr mit dem Journalisten Reinhard Lauterbach diskutieren. Der Referent berichtet regelmäßig in der Tageszeitung Junge Welt über die Ukraine und andere osteuropäische Staaten.      

Dazu laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 €

Reinhard Lauterbach

Journalist

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