Referent: Hauke Ritz

Kulturelle Enteignung. Wie Gemeinwohl und Humanismus aus dem Bewusstsein vertrieben wurden

Abendveranstaltung , 18:00–21:00 Uhr

Die Welt steht vor einem dramatischen Umbruch. Der Westen hat seine Strahlkraft verloren, die globale Vorherrschaft der USA zerfällt und eine neue multipolare Welt nimmt zügig Gestalt an. Im Interesse seiner eigenen Zukunft muss Europa auf diese Entwicklung reagieren. Europa kann aber nur entsprechend handeln, wenn es weiß, wie es in die derzeitige Lage gelangt ist. Dies wiederum verlangt das Zulassen von Perspektiven, die lange verdrängt und tabuisiert worden sind, wie zum Beispiel die, ob es ein positives Erbe der Russischen Revolution gibt.

Die notwendige Neufindung Europas, davon ist Hauke Ritz überzeugt, muss beim im Kulturellen ansetzen, ohne die auch eine politische und ökonomische Souveränität nicht dauerhaft erlangt werden kann.

Darüber sprechen wir mit ihm am Freitag, dem 6. November 2026, 18 Uhr.

Ort: MEZ Berlin, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

 

Hauke Ritz

Hauke Ritz studierte an der FU und HU Berlin und promovierte im Fach Philosophie. Er unterrichtete unter anderem an der Universität Gießen, der Lomonossow-Universität sowie der RGGU in Moskau.

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