Positionen

Hier finden Sie Veröffentlichungen der Gründer des Marx-Engels-Zentrums zu aktuellen Themen.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 17)

Nach einer Epoche des erfolgreichen Kampfes um das Wahlrecht mit dem Ergebnis seiner Ausweitung auf diskriminierte ethnische Gruppen, auf Frauen, Einwanderer und sozial Deklassierte, Erfolge, die untrennbar mit der Oktoberrevolution 1917 und der Niederringung des Faschismus 1945 verbunden sind, ist mit dem Sieg des Neoliberalismus, zunächst in Großbritannien 1979 mit Thatcher und dann 1981 unter Reagan in den USA, weltweit die erneute Einschränkung der Demokratie und damit ein Niedergang des Wahlrechts zu konstatieren.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 16)

In seinem Buch „Demokratie oder Bonapartismus“ setzt sich Domenico Losurdo vor allem mit der Geschichte der USA auseinander. Zwar werden ebenso die Kämpfe um Demokratie in Großbritannien, Frankreich und Deutschland reflektiert, doch die USA stehen eindeutig im Mittelpunkt. Dies entspricht zum einen ihrer Bedeutung als die dominierende Macht des Westens.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 15)

Die Marxsche Schrift „Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte wurde im 20. Jahrhundert zum Ausgangspunkt marxistischer Faschismusanalysen. Verwiesen sei hier vor allem auf August Thalheimer, der 1930 in seiner Schrift „Über den Faschismus“ die Marxsche Analyse des Aufstiegs Napoleons III. zur Grundlage seiner Studien nahm: „Der beste Ausgangspunkt für die Untersuchung des Faschismus scheint mir die Marxsche und Engelssche Analyse des Bonapartismus (Louis Bonaparte) zu sein.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 14)

Wie ist es möglich, dass das kapitalistische Gesellschaftssystem, in dem ja nur eine kleine Bevölkerungsminderheit über die Produktionsmittel verfügt unter den Bedingungen des allgemeinen und gleichen Wahlrechts überleben kann?

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 13)

Losurdos 1993 veröffentlichte Buch „Democrazia o bonapartismo. Trionfo e decandeza del suffragio universale“, auf Deutsch erschien es erst 15 Jahre später unter dem Titel „Demokratie oder Bonapartismus. Triumph und Niedergang des allgemeinen Wahlrechts“, stellt eine historische Rekonstruktion des Kampfes um die Emanzipation der Unterdrückten dar.

 

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 12)

Vor dem Hintergrund der Niederlage des europäischen Sozialismus erscheint der Liberalismus heute als eine einzige Erfolgsgeschichte, dem deshalb eine große Zukunft vorausgesagt wird. Auch viele ehemaligen Sozialisten und Kommunisten teilen diese Sichtweise.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 11)

Mit der Hegelschen Sicht auf den Staat und auf die konservative bzw. liberale Staatsdiskussion im Allgemeinen setzte sich Losurdo vor allem in seinem Buch „Hegel und die Freiheit der Modernen“ auseinander.

 

 

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 10)

Dem Liberalismus ist nach Losurdo bis heute ein Pathos des Individualismus eigen, welches er sich „in seinem Kampf gegen Radikalismus und Sozialismus zur Fahne erklärt hat".

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 9)

Die große Französische Revolution endete in der Konterrevolution Napoleons I. Symbolisiert wurde die Niederlage der Aufständischen durch die Wiedereinführung der Monarchie 1804. Napoleon war es, der sich selbst zum Kaiser der Franzosen krönte.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 8)

Die Sezessionisten in den englischen Kolonien Nordamerikas beantworteten den an sie gerichteten Vorwurf, Sklavenhalter zu sein mit der Anklage gegenüber der englischen Oberherrschaft mit der von ihnen organisierten Lohnarbeit selbst Unterdrücker zu sein.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 7)

Die Geschichte der Herrenvolk-democracy kann nicht geschrieben werden, ohne auf den deutschen Faschismus einzugehen, der sie in einer beispiellos völkermörderischen Art und Weise zu verwirklichen trachtete.

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Der Marxismus Domenico Losurdos - Über den Zusammenhang seines Denkens (Teil 6)

Herrenvolkdemokratien – die Herrschaft Weißer in kolonisierten Ländern – zeichnen sich durch besonders brutale Formen der Unterdrückung der Indigenen aus. Losurdo hat sich mit diesem Phänomen im Rahmen seiner Liberalismus-Studien intensiv auseinandergesetzt.

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