Referent: Werner Rügemer
BROKEN USA. 250 Jahre Kriege, Lügen und Unterdrückung
Abendveranstaltung , 18:00–21:00 Uhr
Vor 250 Jahren wurde die Unabhängigkeitserklärung der USA verabschiedet. Darin heißt es, dass „alle Menschen gleich geboren“ sind, aber in ihr steht kein Verbot der Sklaverei. So wurden die USA als rassistischer Sklavenstaat gegründet. Die Rassendiskriminierung wurde erst in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts offiziell aufgehoben, informell gibt es sie aber bis heute und erlebt unter der Präsidentschaft von Donald Trump einen Aufschwung.
Die USA bezeichnen sich als „die Heimat des Friedens“. Doch seit ihrem Bestehen haben sie 469 Kriege geführt und zahlreiche Regierungsstürze organisiert. Die USA unterhalten 1.185 Militärstützpunkte auf allen Kontinenten. Sie sind weltweit die größten Rüstungslieferanten. Inzwischen aber befindet sich die „einzige Weltmacht“ im Niedergang. Dies ermöglicht eine andere Weltordnung, doch sie muss erkämpft werden.
Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 04. Dezember 2026, 18 Uhr mit Werner Rügemer.
Ort: MEZ Berlin, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.
2026 erschien von Werner Rügemer im Verlag der Zeitschrift „Hintergrund“ dazu das Buch „BROKEN USA. 250 Jahre Kriege, Lügen und Unterdrückung“.
