Archiv der Seminare im MEZ

Seminar

Uhrzeit: 11:00–16:00

Im Jahr 2012 erschien das von der Gruppe „Krisis“ herausgegebene Buch “Die große Entwertung“. Die Autoren Ernst Lohoff und Norbert Trenkle versuchen darin eine Erklärung für die gegenwärtige tiefe Krise des Kapitalismus zu geben. Ihre zentrale These ist, dass durch die Entwicklung der Produktivkraft in den letzten Jahrzehnten, vor allem mit der umfassenden Entwicklung der Mikroelektronik, Rationalisierungseffekte eingetreten sind, die durch Erweiterungsinvestitionen nicht mehr ausgeglichen werden können.

Seminar

Die Gewerkschaften heute - Ordnungs- oder Gegenmacht?

Uhrzeit: 10:00–16:00

Für jede Strategie der gesellschaftlichen Veränderung sind die Gewerkschaften von zentraler Bedeutung. Doch wie ist ihre gegenwärtige Entwicklung einzuschätzen? Sind sie vor allem sozialdemokratische Ordnungs- oder auch antikapitalistische Gegenmacht?

Seminar

Referenten: Dietmar Dath, Sabine Kebir

Uhrzeit: 16:13

Sabine Kebir referiert über die Entwicklung von Antonio Gramscis Konzeption des Staates: In der Zeit der Turiner Rätebewegung, nach dem Scheitern der revolutionären Bewegungen in Mittel- und Westeuropa, im Kampf gegen den Faschismus. Über die aktuelle Bedeutung von Staat und Revolution von Lenin spricht Dietmar Dath.

Seminar

Uhrzeit: 11:00–16:00

Vor 170 Jahren, im Frühjahr 1845, trug Karl Marx seine »Thesen über Feuerbach« vor. Sie sind der letzte Schritt im »Umstülpen« des philosophischen Systems Hegels. Von hier an steht für Marx und Engels der Grundansatz dialektisch-materialistischen Denkens fest. Für uns Nachgeborene bleibt dennoch die Aufgabe, diesen Vorgang des Umstülpens zu rekonstruieren und fortzuentwickeln.

Seminar

Referent: Holger Wendt

Uhrzeit: 11:00–17:00

Kapital-Lesekreise haben ihre eigene Konjunktur. Die letzte hob hierzulande 2008 an. Mehr oder weniger zeitgleich mit der Lehman-Brothers-Pleite. In Krisenzeiten, heißt es, sei das Inte­resse an Marx immer besonders groß. Die Krise ist zum Dauerzustand geworden, die Euphorie mit der - durch den SDS organisiert und initiiert - bundesweit die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie gelesen werden sollte, war indes schnell wieder verraucht.

Seminar

Referentin: Marianna Schauzu

Uhrzeit: 11:00–16:00

Während mit Hilfe der Gentechnik hergestellte Medikamente, Impfstoffe und Enzyme heute akzeptiert sind, ist die "Grüne Gentechnik" weiterhin umstritten. Von Gegnern organisierte Demonstrationen finden großen Zulauf, in den Programmen der Grünen und der Linkspartei wird der Einsatz der Gentechnik im Agrar- und Lebensmittelbereich abgelehnt.

Seminar

Uhrzeit: 11:00–17:00

Von vielen längst ad acta gelegt, erweist sich die Theorie des Staatsmonopolistischen Kapitalismus (SMK) als einer der tragfähigsten Erklärungsansätze für die Tiefe und Dauer der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2007, eine der schwersten Krisen des Kapitalismus überhaupt.

Seminar

Referent: Holger Wendt

Uhrzeit: 11:00–17:00

Die „Neue Marxlektüre“ hat es geschafft: An bundesdeutschen Universitäten ist sie zum hegemonialen Paradigma der Marx-Interpretation aufgestiegen. In scharfer Polemik gegen die abwertend als „Traditionsmarxismus“, „Arbeiterbewegungs­marxismus“ oder „Engelsianismus“ bezeichnete Theorietradition gerichtet, beansprucht sie, ein authentisches Verständnis des Marxschen Werkes gegen seine inkompetente Verfälschung durch Friedrich Engels und dessen Nachfolger zu verteidigen. In diesem Kontext werden Kerninhalte marxistischen Denkens unter Ideologieverdacht gestellt und verworfen.

Seminar

Referent: Harald Marpe

Uhrzeit: 13:00–16:00

Als "Roter Kiez" wurde in den 1930er Jahren der Kiez um die damalige Wallstraße, heute Zillestraße, bezeichnet. In diesem überwiegend von kommunistischen Arbeitern besiedelte Stadtteil begann schon vor dem Januar 1933 der opferreiche Widerstand gegen die hier besonders aggressiven Angriffe der SA. Eine eindrucksvolle Beschreibung der Ereignisse findet sich in Jan Petersens Roman "Unsere Straße", der am 5. September im MEZ vorgestellt wurde.

Seminar

Uhrzeit: 10:00–16:00

Für jede Strategie der gesellschaftlichen Veränderung sind die Gewerkschaften von zentraler Bedeutung. Doch wie ist ihre gegenwärtige Entwicklung einzuschätzen? Sind sie vor allem sozialdemokratische Ordnungs- oder auch antikapitalistische Gegenmacht?

Der Newsletter des MEZ Berlin

Der MEZ-Newsletter wird, mit Ausnahme der Sommerpause, monatlich versandt. Wir informieren Sie darin über die im MEZ stattfindenden Veranstaltungen sowie über das Erscheinen von Publikationen.