Archiv der Abendveranstaltungen im MEZ

Abendveranstaltung

Referent: Ekkehard Lieberam

Uhrzeit: 19:00–21:00

Zur Situation der Linkspartei nach ihrem Parteitag vom 09. - 11.Mai 2014

Abendveranstaltung

Referentin: Helga Katschmann

Uhrzeit: 19:00–21:00

Der Autor, vor allem bekannt durch seine „Reportage unter dem Strang geschrieben“, reist vom 29.Juni bis 1. Juli 1934 illegal nach München. Nach der „Nacht der langen Messer“ will er selbst sehen, welche Wirkung dieser Putsch auf die Menschen im faschistischen Deutschland hat.

Abendveranstaltung

Uhrzeit: 19:00–21:00

Ohne Kenntnis des Imperialismus kann man das Wesen des Faschismus nicht bestimmen. Ökonomische Zwänge drängen zur Herausbildung des Monopol- und des Finanz­kapitals. Das hat zur Konsequenz: Verschärfung der Ausbeutung, Verschlechterung der Lebenslage großer Teile der Bevölkerung, Unterwerfung anderer Völker und Staaten, Kriege. Dafür ist eine Staatsmacht erforderlich, die diese Politik absichert. Der Faschismus ist die Herr­schaft des reaktionärsten Teils des Finanzkapitals.

Abendveranstaltung

Referent: Kai Ehlers

Uhrzeit: 19:00–21:00

Die Krise um die Ukraine droht außer Kontrolle zu geraten. Nach dem Referendum auf der Krim rufen in Kiew Führer des "rechten Sektors" zum Kampf gegen eine angeblich drohende russische Invasion auf. Die Aufstellung einer aus Freiwilligen bestehenden ukrainischen "Nationalgarde" ist Anlass für russische Nationalisten in den östlichen Gebieten ihrerseits zu mobilisieren und die Regierung Russlands um Schutz und militärisches Eingreifen zu bitten.

Abendveranstaltung

Referent: Daniel Bratanovic

Uhrzeit: 19:00–21:00

Im vergangenen Jahr erschien im C.H. Beck Verlag eine neue Marx-Biographie. Der Verlag kündigte an, es handele sich um die "erste große" seit vier Jahrzehnten. Das stimmt zwar nicht, aber was kümmert es, solange es sich verkaufsfördernd auswirkt.

Abendveranstaltung

Referent: Thomas Wagner

Uhrzeit: 19:00–21:00

Die parlamentarische Demokratie in Europa sieht sich verschiedenen Angriffen ausgesetzt. Diejenigen, die einer „Vertiefung der Europäischen Union“ unter deutscher Führung das Wort reden, wollen dem europäischen Industrie- und Finanzkapital in der Welt dauerhaft mehr Geltung verschaffen und den Sozialstaat mit Hilfe einer verschärften Austeritätspolitik noch weiter schleifen.

Abendveranstaltung

Uhrzeit: 19:00–21:00

Dass hinter ihrem „Thron schon der Scharfrichter“ stünde, sorgte sich der legendäre Chefredakteur des Berliner Tageblatts, Theodor Wolff, in seinem 1937 in der Schweiz publizierten Exilroman "Die Schwimmerin" über seine ehemalige Sekretärin Ilse Stöbe.

Abendveranstaltung

Referent: Pierre Lévy

Uhrzeit: 19:00–21:00

Nach den Defizitstaaten Griechenland, Irland, Portugal und Zypern gerät auch Frankreich unter stetig wachsenden Druck der Europäischen Union. Immer offener fordern Brüsseler Kommission und die Bundesregierung für das Land eine strenge Austeritätspolitik nach deutschem Vorbild.

Abendveranstaltung

Referentin: Beate Landefeld

Uhrzeit: 19:00–21:00

„Staatsmonopolistischer Kapitalismus“, ursprünglich nur ein Begriff aus der wissenschaftlichen Analyse des gegenwärtigen Kapitalismus, ist zugleich eine politisch umkämpfte Theorie. Unter dem Kürzel „Stamokap“ geistert er sogar durch die Schlagzeilen der bürgerlichen Presse. Sowohl in den Kapitalismus-Analysen der realsozialistischen Staaten als auch in den Programmatiken westeuropäischer kommunistischer Parteien, etwa der französischen KP, war die Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus vor 1989 fest verankert.

Abendveranstaltung

Referent: Domenico Losurdo

Uhrzeit: 19:00–21:00

Die Unterschiede in der Interpretation des Werks von Marx und Engels sowie des von der Oktoberrevolution eingeleiteten historischen Geschehens haben sich heute in einen regelrechten Gegensatz verwandelt. Auf der einen Seite steht der "westliche Marxismus", dessen Ziele im Einklang mit Emanzipation, der Schaffung einer Zivilgesellschaft und der Durchsetzung von Bürgerrechten gesehen werden, und der sich dabei mit der vollständigen Parlamentarisierung des politischen Geschehens arrangiert hat. Auf der anderen Seite gibt es den "östlichen Marxismus", der in China, Vietnam aber auch in Kuba weiterhin die Macht innehat, und der als "undemokratisch" und "totalitär" bzw. sogar als "autoritärerer Kapitalismus" nicht selten auch von westlichen Linken verurteilt wird.

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